Donnerstag, 31. März 2016

Touching the Face of the Cosmos


Levinson, Paul; Waltemathe, Michael (Hg.) (2016): Touching the Face of the Cosmos. On the Intersection of Space Travel and Religion: Fordham Univ Pr.

Military advantage, scientific knowledge, and commerce have thus far been the main motives to human exploration of outer space. Touching the Face of the Cosmos explores what may be the best motive of all, largely untapped: the desire of every human being, essentially spiritual, to understand more about our place in the universe, how our lives on Earth are inextricably part of that bigger picture. Drawing on leading scientists, religious thinkers, and science fiction writers--including a new interview with John Glenn, and an essay by Director of the Vatican Observatory Guy Consolmagno, SJ

Paul Levinson and Michael Waltemathe have assembled a volume that puts space travel and religion on the map for anyone interested in outer space, theology, and philosophy.

Freitag, 11. März 2016

Erinnert Verdrängt Verehrt


Kuhn, Thomas K.; Stricker, Nicola (Hg.) (2016): Erinnert Verdrängt Verehrt. Was ist Reformierten heilig? Vorträge der 10. Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus. Neukirchener Theologie. 1. Aufl. Neukirchen-Vluyn: Neukirchener Theologie (Emder Beiträge zur Geschichte des reformierten Protestantismus, 16).

Konfessionelle Identität speist sich nicht nur aus Erinnerungen und Traditionen, sondern auch aus Verdrängung und Verehrung. Der Band vereinigt interdisziplinäre Aufsätze, die diesen vielschichtigen Prozessen reformierter Identitätsbildung nachgehen. Sie fragen danach, ob und was den Reformierten "heilig" sei. Neben der Frage nach "Heiligen", nach der Kirchenzucht und nach den reformierten Erinnerungsnarrativen im 20. Jahrhundert kommen beispielsweise auch Kirchengebäude als Speicher historischer Informationen in den Blick. Die Beiträge bieten anregende Impulse in der Diskussion um konfessionelle Erinnerungskulturen.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Das Chi-Prinzip


Münch, Armin (2015): Das CHI-Prinzip - eine spekulative Christologie. Der Versuch einer Rückgewinnung der kosmischen Dimension des Christentums (Theologische Orientierungen).

Die vorliegende Arbeit betritt neue Wege in der Christologie, indem sie den "kosmischen Christus" zu neuer Geltung bringt. Das Kreuz wird nicht historisch und statisch verstanden, sondern prozesshaft und als innerweltliche Abbildung eines universalen, transzendenten Musters. Im griechischen Buchstaben X (Chi) wird dieser Vorgang sinnfällig auf den kürzesten Nenner gebracht. Der Autor beansprucht, dieses chiastische Grund-Motiv in vielfältigen Zusammenhängen aufzuzeigen, von der Antike bis in die Gegenwart. Die Christologie als das Herzstück jeder christlichen Theologie kann so anschlussfähig und aussagekräftig werden für unsere postmoderne Situation, zum Beispiel im Dialog mit den Wissenschaften, der Philosophie, der Kunst, den Religionen.

Freitag, 8. Januar 2016

Luther



Zilleßen, Dietrich (2015): Luther. Tischgesellschaft. Bei Brot und Wein. Bielefeld: Luther-Verlag (Studienreihe Luther, 5).

Tischgesellschaft hat heute einen hohen Stellenwert. Nicht zuletzt gilt sie als Musterbeispiel gemeinschaftlichen Lebens. Alle an einen Tisch? Das Thema Abendmahl wird an durchaus ambivalente eigene Erfahrungen mit Tischgemeinschaft angeschlossen. Was hängt alles mit dem Thema Abendmahl zusammen? Das kulturelle Gedächtnis ist voll mit Bildern, mit religiösen und profanen Erinnerungen, komplex und bunt. Der Rückblick zu den Anfängen protestantischer Glaubensgeschichte bringt Leser und Leserinnen zur Auseinandersetzung mit sich selbst, mit dem eigenen Glauben und den eigenen Zweifeln. Im Abendmahlsstreit, bei dem es zu Luthers Zeit (nicht nur) theologisch um alles oder nichts ging, zeigen sich Fragen, die wir nicht vergessen dürfen.

Dietrich Zilleßen ist emeritierter Professor für Religionspädagogik mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie am Institut für Evangelische Theologie der Philosophischen Fakultät der Universität Köln. Er war lange Jahre Mitherausgeber der Zeitschrift für Pädagogik und Theologie (ZPT), jetzt korrespondierender Herausgeber.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Heilige drei Könige


Pieter BRUEGEL d.Ä. (1525-1569), Anbetung, 1556-62

122 x 168 cm, Musées Royaux des Beaux-Arts, Brussels

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Samstag, 19. Dezember 2015

Gott und die Welt


Braun Helmut (Hg.), Gott und die Welt. Fokus Franken. Triennale Schweinfurt für zeitgenössische Kunst III 2015.

Weitere Infos finden sich unter
http://www.kunsthalle-schweinfurt.de/de/ausstellungen/wechselausstellungen/4394.Triennale-III---Gott-und-die-Welt.html

Donnerstag, 26. November 2015

Zwischen Ashram Kanzel und Katheder.


Schwebel, Horst (2015): Zwischen Ashram Kanzel und Katheder. 11 Geschichten. Marburg: Blaues Schloss.

Die elf Geschichten handeln u. a. vom ungläubigen Bischof, von einer Kirchengemeinde, die lieber eine Hüpfburg statt eines Kunstwerks haben möchte, von betrügerischen Wissenschaftlern und Kunstexperten, einem Poltergeist und einer existentiell intensiven Begegnung in einem Ashram.

Reales und Fiktionales verschmelzen zu Geschichten, die zum Schmunzeln einladen, aber auch hintergründig Botschaften enthalten.

Dienstag, 3. November 2015

Angst, Zorn, Klage, Scham und Freude


Benedict, Hans-Jürgen (2015): Angst, Zorn, Klage, Scham & Freude. Theologisch-ästhetische Erkundungen zu den großen Gefühlen. Kiel: Lutherische Verl.-Ges.

Friedrich Schleiermacher proklamierte 1799, Religion sei "weder Denken noch Handeln, sondern Anschauung und Gefühl". Wenn das stimmt, was hat dann das Christentum zum Verständnis der großen Gefühle beizutragen? Vor dem Hintergrund der neueren Gefühlsforschung untersucht der Verfasser, was die jüdisch-christliche Tradition zu Gefühlen von Angst, Zorn, Klage, Hass, Scham, Schuld, Dank und Freude zu sagen hat. Schon Adam und Eva waren von den widerstreitenden Gefühlen Angst und Lust bestimmt. Nach dem Essen der verbotenen Frucht schämten sie sich. Und in den biblischen Geschichten dürfen die starken Gefühle gezeigt, sollen aber auch zivilisiert werden. In beziehungsreichen Exkursen geht Benedict auf die Behandlung der Affekte in Kunst, Oper und Literatur ein sowie auf das Thema Scham und Schuld bei der Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Auch wenn das Christentum eine schwindende Gefühlsmacht ist, kann es mit seiner Gefühlskultur - zentriert um das Vertrauen auf Gott - zur Humanisierung menschlicher Beziehungen beitragen.

Der Autor, Jg. 1941, studierte Theologie in Hamburg, Heidelberg sowie Tübingen und promovierte 1971 in ­Bochum. Er war Pfarrer in Recklinghausen, ab 1980 in Hamburg-Steilshoop und von 1991-2006 Professor für diakonische Theologie an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie. Zahlreiche ­Veröffent­lichungen, Mitherausgeber der Zeitschrift "Junge ­Kirche". Ständige Mitarbeit bei "Evangelische Stimmen", "Evangelische Zeitung", "Zeitzeichen", "Publik-Forum", "Pfarrerblatt".

Sonntag, 1. November 2015

Heiliger Krieg


Buc, Philippe (2015): Heiliger Krieg. Gewalt im Namen des Christentums. Darmstadt: von Zabern.

'Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns': Mit dieser biblischen Paraphrase suchte George W. Bush Verbündete hinter sich zu versammeln und seinen Angriff auf den Irak zu legitimieren. Ist er damit ein heiliger Krieger? Der Historiker Philippe Buc, ausgewiesener Experte auf dem Gebiet mittelalterlicher religiös motivierter Gewalt, nimmt in seinem großen historischen Essay eine ungewohnte und provozierende Perspektive ein. Er untersucht, wann und unter welchen Bedingungen Konflikte christlich geprägter Gesellschaften zu manichäischen Kriegen wurden, zur Konfrontation von Gut und Böse. Die theologisch motivierte Legitimation von Terror und Krieg lädt Konflikte nicht nur auf, sie erschwert oder verhindert auch die Möglichkeiten von Friedensschluss und Versöhnung. Philippe Buc deckt mit großer Quellenkompetenz und ausgeprägtem Aktualitätsbezug die historischen Wurzeln des Geflechts der gegenwärtigen weltpolitischen Verwerfungen auf – ein gänzlich neuer Ansatz.

Sonntag, 31. Mai 2015

Vorstehersitz


Keplinger, Josef (2015): Der Vorstehersitz. Funktionalität und theologische Zeichenstruktur. Zugl.: Linz, Kath.-Theol. Privatuniv., Diss., 2010. Freiburg i. Br., Wien u.a.: Herder (Pius-Parsch-Studien, 11).

Unter den liturgischen Orten nimmt der Vorstehersitz eine Stellung ein, die in ihrer Bedeutung wenig bekannt und theologisch strittig ist. Der Autor geht der Frage nach, warum es im Sinn der theologischen Akzentsetzungen des Zweiten Vatikanischen Konzils nicht nur legitim, sondern geboten ist, den liturgischen Vorsteherdienst im Gefüge des Ra
umes sichtbar zu verorten.

Montag, 6. April 2015

Sonntag, 5. April 2015

Samstag, 4. April 2015

Freitag, 3. April 2015

Donnerstag, 2. April 2015

Samstag, 21. März 2015

Florenz und Bagdad


Belting, Hans (2009): Florenz und Bagdad. Eine westöstliche Geschichte des Blicks. 3. Aufl. München: Beck, C H.

Hans Belting vergleicht in diesem Buch den Blick der westlichen Welt, der im Florenz der Renaissance geboren wurde und völlig neuartige Bilder hervorbrachte, mit dem der islamischen Welt, der sich in ihrer Kunst und ihrem Verhältnis zu Bildern ausdrückt.

Zugleich macht Belting deutlich, wie das westliche Bild der Neuzeit erst in einem intensiven Austausch mit Wissenschaft und
Kultur der arabischen Welt entstehen konnte.

Sein souveräner Vergleich zeigt die  Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Denkweise von West und Ost in einem neuen und überraschenden Licht.

Der Kampf ums Paradies


Cobb, Paul M. (2014): Der Kampf ums Paradies. Eine islamische Geschichte der Kreuzzüge. Unter Mitarbeit von Michael Sailer. Darmstadt: Zabern, Philipp von.

Die Geschichte der Kreuzzüge ist eine durch die christliche Brille bzw. Chronistik gefärbte Geschichte. Der renommierte Historiker Paul M. Cobb unternimmt in diesem Buch einen spannenden Perspektivwechsel: Er schreibt diese Geschichte erstmals aus muslimischer Sicht und auf Basis arabischer Quellen. Dies ist nicht nur eine Geschichte von Kriegern und Königen und ihren Kämpfen im Heiligen Land. Sie erzählt auch von Grenzgängern und Wendehälsen, Botschaftern und Händlern, Gelehrten und Spionen. Aus der Perspektive mittelalterlicher Muslime zeigen sich die Kreuzzüge als höchst verzwicktes diplomatisches Schachspiel, als kommerzielle Chance und als Zusammenprall der Kulturen, der die muslimische Haltung gegenüber Europa und den Europäern bis zum Ausgang des Mittelalters und darüber hinaus prägte.