Posts mit dem Label Musik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Musik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 21. Oktober 2016

Nick Cave


Matthias Surall: "And God is never far away". Spannende Theologie im Werk von Nick Cave, Münster 2016.

Von “The Mercy Seat” über “The Weeping Song” bis zu “Into My Arms” und “Dig, Lazarus, Dig!!!”: die Songs von Nick Cave prägen die Popmusikkultur. Gleichzeitig ist der Sänger, Texter, Autor und Performer mit seiner kontinuierlichen, genre- und grenzüberschreitenden Karriere ein geradezu prototypischer Pop-Künstler der Postmoderne.
Diese Studie in Gestalt eines Werkkommentars untersucht das vielschichtige Œuvre von Nick Cave aus kulturtheologischer Perspektive. Denn der Reichtum biblischer Bezüge und theologischer Aspekte in Nick Caves multimedialem und multidisziplinärem Schaffen ist evident. Dabei stellt sich heraus, dass in Nick Caves Werk eine eigene, spezifische „Laientheologie“ gelesen werden kann, die hier herausgearbeitet und analysiert wird.

Dr. Matthias Surall hat Evangelische Theologie studiert und ist Beauftragter für Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste der Ev.--luth. Landeskirche Hannovers. Davor war er Pfarrer der Evangelischen Studierendengemeinde Paderborn.

Freitag, 5. Dezember 2014

Ein bisschen Frieden?


Bülow, Vicco von; Nagel, Matthias (Hg.) (2014): Ein bisschen Frieden. Schlager und Kirche im Gespräch. Bielefeld: Luther-Verlag.

Helene Fischer im Gottesdienst? „Ein bisschen Frieden“ auf der Orgel? Es wird heftig gestritten. Denn: Viele Gottesdienstbesucher lieben Schlager, hören aber in ihrer Kirche Johann Sebastian Bach und Paul Gerhardt. Das Gespräch mit dem Schlager ist bisher in der Kirche unterblieben. Wo es doch zustande kam, war es vorwiegend in abgrenzender Form. Der vorliegende Dokumentationsband bringt Pro und Contra zur Sprache; wissenschaftliche und persönliche Zugänge sowie praktische Erfahrungen werden mal angriffslustig, mal humorvoll in die Debatte eingebracht.


Mittwoch, 28. August 2013

Hiob


Schüßler, Werner; Röbel, Marc (Hg.) (2013): HIOB, transdisziplinär. Seine Bedeutung in Theologie und Philosophie, Kunst und Literatur, Lebenspraxis und Spiritualität. Münster: LIT (Herausforderung Theodizee. Transdisziplinäre Studien, Bd. 3).

Die Gestalt des biblischen Hiob hat von alters her zu den verschiedensten Deutungen und Interpretationen Anlass gegeben. Der vorliegende Band geht den unterschiedlichen Facetten dieser Deutungen in Theologie und Philosophie, Kunst und Musik, Film und Literatur, Psychologie, Lebenspraxis und Spiritualität nach. Auf diese Weise möchte er einen Beitrag leisten zur umfassenden Rezeptionsgeschichte der biblischen Hiob-Gestalt, die weit über die Grenzen der Theologie hinausreicht.

Prof. Dr. Dr. Werner Schüßler ist Ordinarius für Philosophie an der Theologischen Fakultät Trier.

Dr. Marc Röbel ist Geistlicher Direktor der Katholischen Akademie Stapelfeld.

Dienstag, 18. Juni 2013

Musik in Religion - Religion in Musik


M. Keuchen/H. Kuhlmann/M. Leutzsch (Hrsg.), Musik in Religion - Religion in Musik (Popkult), Jena 2013.

Der vorliegende Band geht vielfältigen Verbindungslinien zwischen diesen beiden Feldern menschlichen Handelns, Erlebens und Reflektierens nach. In den Blick geraten Musicals und Musikvideos ebenso wie Gottesdienst in Kirche und Synagoge, Orchesterwerke und Gesangbücher, Popmusik und Posaunen, religions- und missionspädagogische Arbeitsfelder ebenso wie die Massenmedien. Es geht um das Verhältnis von musikalischer Religion und religiöser Musik, um theologische Hermeneutik von Musik und musikalische Thematisierung von Religion. Die Menschen, die Musik machen und erleben, sind ebenso Thema wie die Engel, Popstars ebenso wie der singende Christus. Gefragt wird nach dem Verhältnis von Religion, Musik und Geschlecht, nach religiös grundierter Zukunftserwartung und Gegenwartsgestaltung im Musikmachen und -hören, analysiert werden Transformationsprozesse, auch Vergessenes wird wieder in Erinnerung gebracht.

42 beteiligte Autorinnen und Autoren auf 480 Seiten!

Freitag, 30. November 2012

Handbuch kulturelle Bildung


Hildegard Bockhorst / Vanessa-Isabelle Reinwand / Wolfgang Zacharias (Hrsg.)Handbuch Kulturelle BildungSchriftenreihe Kulturelle Bildung vol. 30, München 2012, 1080 Seiten

Was ist Kulturelle Bildung? Was sind ihre theoretischen Grundlagen? In welchen Handlungsfeldern, Kunstsparten, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Kontexten und Wirkungsformen findet sie statt? Obwohl Kulturelle Bildung seit einigen Jahren in aller Munde ist und zahlreiche Positionspapiere, Stellungnahmen, Modelle und Projekte ihre Aktualität und Bedeutung betonen, gab es bisher keine Gesamtdarstellung eines von vielen Expertinnen und Experten getragenen Verständnisses Kultureller Bildung.

Das Handbuch Kulturelle Bildung versammelt nun erstmals systematisch über 180 Beiträge von fast ebenso vielen Autorinnen und Autoren, die Theorie und Praxis der Kulturellen Bildung umfassend darstellen. Teil I widmet sich den anthropologischen, pädagogischen, ästhetischen und gesellschaftlichen Fundamenten. Teil II entfaltet und bündelt die Komplexität und Vielfalt der Praxis Kultureller Bildung in Bezug auf ihre unterschiedlichen Orte, Zielgruppen und Themen und ihre politischen Dimensionen im Dreieck von Jugend-, Bildungs- und Kulturpolitik.

Dieser erste kollektive Gesamtüberblick versucht das Besondere der Kulturellen Bildung darzustellen – auch in Differenz zu anderen Disziplinen und Bildungsfeldern. Das Handbuch wendet sich damit sowohl an Praktikerinnen und Praktiker aus kulturpädagogischen und kulturvermittelnden Professionen als auch an Lernende und Lehrende in Studium und Forschung.

Sonntag, 8. Juli 2012

Theologische Klangrede


Rüdiger Bartelmus: Theologische Klangrede - Musikalische Resonanzen auf biblische Texte

Theologie und Musik - Musik und Theologie: Die Frage nach der Beziehung bzw. der gegenseitigen Beeinflussung dieser beiden eigenständigen, aber doch auch eng aufeinander bezogenen Größen bildet das einigende Band, das die zehn hier vorgelegten Aufsätze zusammenhält. In der Mehrzahl der Beiträge geht es um die Frage, was passiert, wenn biblische Texte mit musikalischen Mitteln zum Sprechen gebracht werden. Es wird aber auch in umgekehrter Richtung gefragt, wie aus biblischen Vorlagen Textbücher entstehen, die geeignete Vorlagen für Kompositionen bilden können; das schließt Reflexionen betreffs der Übersetzbarkeit solcher Texte in andere Sprachen ein. Nur der Aufsatz zu den Davidpsalmen ist etwas anders fokussiert: Es geht um die Rolle der Psalmen in der Musik- wie in der Theologiegeschichte.