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Sonntag, 31. Mai 2015

Vorstehersitz


Keplinger, Josef (2015): Der Vorstehersitz. Funktionalität und theologische Zeichenstruktur. Zugl.: Linz, Kath.-Theol. Privatuniv., Diss., 2010. Freiburg i. Br., Wien u.a.: Herder (Pius-Parsch-Studien, 11).

Unter den liturgischen Orten nimmt der Vorstehersitz eine Stellung ein, die in ihrer Bedeutung wenig bekannt und theologisch strittig ist. Der Autor geht der Frage nach, warum es im Sinn der theologischen Akzentsetzungen des Zweiten Vatikanischen Konzils nicht nur legitim, sondern geboten ist, den liturgischen Vorsteherdienst im Gefüge des Ra
umes sichtbar zu verorten.

Dienstag, 15. Januar 2013

Kirchbautag Rostock 2011


Der 27. Evangelische Kirchbautag in Rostock hatte die Dorfkirchen in Mecklenburg zum Thema. Ein großer konfliktreicher Strukturwandel kündigt sich in Europas Regionen an. Welche Rolle spielen Dorfkirchen bei diesem Strukturwandel? Dorfkirchen sind ein starkes Motiv für bürgerschaftliches Engagement. Die Erhaltung der Dorfkirchen schafft Freiräume und Hoffnungsräume, die für das Überleben einer Region wichtig sind. Dazu muss die Kirche die Herzen der Menschen gewinnen. Wenn ihr das wie in Mecklenburg gelingt, braucht sie sich um die Erhaltung der Kirchen keine Sorgen zu machen.

Thomas Erne (Hg.): Kirchbautag Rostock 2011: Kirchenraum - Freiraum - Hoffnungsraum, Marburg 2012

Freitag, 20. Juli 2012

Die Sprache der Liturgie


Meyer-Blanck (Hg.): Die Sprache der Liturgie

Die Agende ist Anwalt der Kirche gegenüber den flatterhaften Tagesemotionen des Liturgen. Aber Liturgie funktioniert nur, wenn sie gesprochen wird, als handle es sich um individuell geprägte Texte. Das ist das Geheimnis liturgischer Kunst. »Was hat nun der Geistliche hier zu tun? Im wesentlichen hat er es mit der Sprache zu tun«, schrieb schon Schleiermacher. Die »religiöse Thätigkeit« des Liturgen sei das Mittel, »die religiöse Thätigkeit aller anderen zu erhöhen. Dies fällt in den Begriff der Kunst« (Praktische Theologie, 75).

Mit der Kunst der Sprache in der Liturgie beschäftigte sich das 3. internationale Bugenhagen-Symposium in Braunschweig im September 2011, das hier dokumentiert wird.

Mit Beiträgen von Jochen Arnold (Hildesheim / Leipzig), Alexander Deeg (Leipzig), Siegfried Eckert (Bonn), Erich Garhammer (Würzburg), Hans-Martin Gutmann (Hamburg), Andreas Mertin (Hagen), Michael Meyer-Blanck (Bonn), Holger Milkau (Neapel) und Ilona Nord (Hamburg).